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Formen der Marginalisierung, Stereotypisierung und Ausgrenzung von Mädchen und Frauen bei digitalen Spielen. Zur Schnittstelle von Game Studies und Genderforschung

  • Der rasch anwachsenden Verbreitung digitaler Spiele kommt für die Soziale Arbeit eine zunehmende Bedeutung zu. Dabei ist dieses Medium als Ganzes durch tiefgreifende geschlechtsspezifische Disparitäten geprägt: Männlichkeit wird gemäß tradierten Rollenbildern mit Überlegenheit und Dominanz verknüpft; Weiblichkeit auf verschiedene Weisen marginalisiert, auf Stereotype reduziert und ausgegrenzt. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Mädchen und Frauen als Spielerinnen sowie als Spielcharaktere in Action-, Adventure- und Rollenspielen überwiegend zu Randfiguren degradiert und durch ihre sexualisierte Darstellung als Objekte männlicher Schaulust objektifiziert werden. Dazu werden empirische Daten von Untersuchungen aus dem hiesigen und angloamerikanischen Raum mit den Konzepten des männlichen Habitus nach Bourdieu bzw. der hegemonialen Männlichkeit von Connell sowie der Darstellung von Mulvey zum männlichen Blick verknüpft. Schließlich werden im Text auch die Phänomene der Ausgrenzung von Spielerinnen bei Multiplayer-Online-Spielen beleuchtet und mit den Ausführungen von Meuser zur kompetitiven Struktur des männlichen Habitus in Verbindung gebracht bzw. erklärt. Die hier gesammelten Erkenntnisse können als Türöffner für die Arbeit mit Jugendlichen und als Basis für den gendersensiblen Umgang mit dem Thema „Digitale Spiele“ in pädagogischen Zusammenhängen dienen.

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Metadaten
Verfasserangaben:Benjamin Kemper
URN:urn:nbn:de:hbz:832-epub4-12625
Schriftenreihe (Bandnummer):Ausgezeichnet! Nominierte und prämierte Abschlussarbeiten an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln (2018/06)
Gutachter:Angela Tillmann, Sabine Dael
Dokumentart:Bachelorarbeit
Sprache:Deutsch
Veröffentlichende Institution:Hochschulbibliothek der Technischen Hochschule Köln
Titel verleihende Institution:Technische Hochschule Köln
Datum des Hochladens:01.10.2018
GND-Schlagwort:Ausgrenzung; Computerspiel; Frau; Geschlechterforschung; Sozialarbeit
Freies Schlagwort / Tag:Hegemoniale Männlichkeit; Medienpädagogik; Männlicher Blick; Männlicher Habitus
Sexual harrassment
Seitenzahl:77
Fakultäten und Zentrale Einrichtungen:Angewandte Sozialwissenschaften (F01)
CCS-Klassifikation:J. Computer Applications / J.4 SOCIAL AND BEHAVIORAL SCIENCES / Sociology
DDC-Sachgruppen:300 Sozialwissenschaften
700 Künste und Unterhaltung / 790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst / 793 Spiel
Open Access:Ja
Lizenz (Deutsch):License LogoCreative Commons - CC BY-ND - Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International